
Schauspiel
Leopoldine Konstantin
Auch bekannt als: Leopoldine Eugenie Amelie Konstanti
Geburtsdatum
10. März 1886
Todesdatum
14. Dezember 1965
(verstorben mit 79)
Geburtsort
Brünn, Moravia, Austria-Hungary [now Brno, Czech Republic]
Beliebtheit
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Biografie
Ihr Vater war Michel Constantin, der im Jahr 1890 als Redakteur die von Eduard Michael Kafka (Sohn von Maria Constantin) herausgegebene Moderne Dichtung betreute. Sie nahm bei Alexander Strakosch (1846–1909), den sie kurz darauf heiratete, privaten Schauspielunterricht und debütierte 1907 bei Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin. Sie verkörperte Thea in Frank Wedekinds Frühlings Erwachen (1907), den Pagen in Shakespeares Romeo und Julia (1907), Perdita in Ein Wintermärchen (1908) und Puck in Ein Sommernachtstraum (1910). Ab 1911 war sie auch an den Berliner Kammerspielen zu sehen und wurde eine bekannte Persönlichkeit der Berliner Salons. Während des Ersten Weltkrieges wechselte sie 1916 nach Wien, wo sie – bisweilen verglichen mit Helene Odilon – am Stadttheater Wien, am Theater in der Josefstadt und am Deutschen Volkstheater auftrat. Sie stellte hier typische Grande Dames dar, besonders erfolgreich war sie 1924 am Volkstheater in der Titelrolle von Friedrich Schillers Maria Stuart. Seit 1912 wirkte sie in Stummfilmen mit, zunächst in Hauptrollen. Als sie nach dem Ersten Weltkrieg zunehmend mit Nebenrollen vorliebnehmen musste, wandte sie sich einige Zeit von diesem Medium ab. 1923 erbaute sie für sich und ihren Sohn Alexander in Westerland ein Haus, 1924 heiratete sie den ungarischen Ministerialrat und Autor Géza Herczeg. Ab 1933 nahm sie ihre Filmarbeit wieder auf, 1935 kehrte sie nach Österreich zurück. Inzwischen geschieden, emigrierte sie 1938 nach England. Nach dem Verlust ihres Sohnes bei einem Bombenangriff auf London, übersiedelte Konstantin in die USA. Da sie nur sehr schlecht Englisch sprach, musste sie sich zunächst als Fabrikarbeiterin durchschlagen, bis sie nach intensivem Sprachstudium 1946 in Alfred Hitchcocks Berüchtigt eine große Nebenrolle als besitzergreifende Mutter eines Nazi-Sympathisanten (Claude Rains) erhielt. Gefragt, warum sie trotz guter Kritiken nur diesen einen Hollywood-Film drehte, antwortete sie: „My very first part and they made me in this monster!“. Bis 1957 wirkte Leopoldine Konstantin in drei Episoden heute weitgehend vergessener amerikanischer Fernsehserien mit. Bereits 1948 kehrte sie nach Österreich zurück, konnte an ihre früheren Erfolge jedoch nicht anknüpfen. Nur gelegentlich arbeitete sie auch an deutschen Theatern oder beteiligte sich an Lesungen für den Rundfunk. Quelle: Wikipedia
Fotos




The Philco Television Playhouse
Countess
1948 • 1 Episode

Berüchtigt
Madame Sebastian
1946
Lillis Ehe
Suse
1919

Sumurûn
1910

Mädchenpensionat
Fräulein Leers
1936
A táncosnő
Lola
1918
Der Volontär
1918

Frischer Wind aus Kanada
Frau Olden
1935

Früchtchen
Maria, ihre Mutter
1934

Und du mein Schatz fährst mit
Doña Juana de Villafranca
1937

Der alte und der junge König
Königin Sophie
1935

Lilli
Suse
1919

Es tut sich was um Mitternacht
Frau Dr. Wegener
1934

Lola Montez
Lola Montez
1918

Saison in Kairo
Ellinor Blackwell
1933

Liebe dumme Mama
Helene Burkardt
1934

Die Insel der Seligen
Circe
1913

Andere Welt
Lady Brandmore
1937
Vater und Sohn
1914
Kleine weiße Sklaven
Luise Sanden
1915